Kaiserdamm 26  •  14057 Berlin  •     (030) 308 30 67 0  •     info@orthozentrum26.de    

Diagnostik

RöntgenRöntgenuntersuchungen des gesamten Bewegungsapparates sind meist am selben Tag möglich.

Somit kann nach Unfällen und Verletzungen am Bewegungsapparat schnell und effizient eine sofortige Diagnose gestellt und somit zeitnah behandelt werden.

Untersucht werden können alle Extremitätengelenke und die Wirbelsäule sowie der Schädel.

Die Röntgenanlage unterliegt den neuesten und aktuellsten Strahlenschutzbestimmungen. Hierdurch kann die Strahlenbelastung so gering wie möglich gehalten werden.
Auch strahlenarme Untersuchungen des Knochens bei Kindern und Jugendlichen ist möglich.

Ultraschall SonographieDie Ultraschalluntersuchung (Sonographie) wird zur Diagnostik von Weichteilen (Muskeln, Sehnen) und Gelenken eingesetzt. Diese Untersuchung ist nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden.

In unserer Praxis wird ein Ultraschallgerät der neuesten Generation der Firma Kranzbühler mit einem 7,5 Schallkopf verwendet.

Insbesondere bei Sportunfällen, Verletzungen und Beschwerden durch Überlastung bei Sportlern kann nach exakter Diagnostik mittels Ultraschall eine Diagnose frühzeitig differenziert gestellt werden. Hierdurch wird ein optimaler Behandlungserfolg erreicht.

Bei Säuglingen können bereits im Frühstadium so genannte Hüftdysplasien (angeborene Fehlentwicklungen am Hüftgelenks) festgestellt werden, die eine frühzeitige Behandlung ermöglichen, ohne dass es zu Spätschäden kommt. Aufwendige Gipsbehandlungen bzw. Operationen können ebenfalls vermieden werden.

Ultraschall wird in unserer Praxis wie folgt eingesetzt:

  • Diagnostik der Extremitätengelenke
  • Sonografie der Weichteile wie Muskeln und Sehnen

WirbelsaeulenvermessungInterventionelle computergestützte 4-D Körperstatikvermessung durch Videorasterstereographie

Das Messverfahren DIERS formetric ist das weltweit am weitesten verbreitete System zur optischen dreidimensionalen Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse.

Die Technik wurde in enger Zusammenarbeit mit führenden Universitäten und in Forschungsvorhaben mit der Europäischen Union entwickelt.
Die ursprünglische klinische Zielsetzung war die Entwicklung eines strahlenfreien Wirbelsäulen-Messverfahrens, um die hohe Röntgenbelastung bei Verlaufskontrollen von Skoliosepatienten zu reduzieren.

Das formetric ermöglicht eine schnelle berührungslose und großflächige optische Vermessung des menschlichen Rückens und der Wirbelsäule. Vielfältige klinische Fragestellungen der objektiven und quantitativen Analyse der Körperstatik und – haltung, Skoliosen und alle Formen von Wirbelsäulendeformitäten, Verlaufskontrollen usw. können dargestellt werden.

Bedingt durch die formetric-Formanalyse des Rückens sind keine zusätzlichen manuellen Markierungen (Marker) notwendig. Die anatomischen Fixpunkte (VP, Sakrumpunkt, Lumbalgrübchen, usw.) sowie die Wirbelsäulenmittellinie und -rotation werden vom System automatisch ermittelt. Das Ergebnis ist ein gesamtes dreidimensionales Wirbelsäulen-Modell mit Darstellung der Wirbelsäulenform und –rotation sowie der Beckenstellung.

Die Entwicklung der 4D-Technologie (3D + zeitliche Komponente) hat die Messqualität und Reproduzierbarkeit des DIERS formetric Systems entscheidend verbessert. Durch Mittelwertbildung (Averaging) einer Messreihe kann der Einflussfaktor von Haltungsschwankungen (Varianzen) auf das Ergebnis minimiert werden. Außerdem sind somit auch Mess-Sequenzen möglich, um Haltungsanalysen und Funktionsstudien durchzuführen. (10 Aufnahmen pro Sekunde, über einen Zeitraum von z.B. 1 Minute zur Durchführung eines Matthiass-Tests)

In Zusammenarbeit mit führenden europäischen Universitäten aus den Bereichen Biomechanik und Sportmedizin wurden aus den Untersuchungsergebnissen der 4D-Wirbelsäulen- und Bewegungsanalyse, der Pedographie, sowie der Muskelkraftanalyse automatisierte und patienten-individuelle Trainingspläne entwickelt.

Weitere Informationen unter www.diers.de

MRTDie Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem ohne Strahlenbelastung Schichtaufnahmen von Knochen- und Weichteilstrukturen durchgeführt werden können.

Der Bereich des Körpers, der untersucht werden soll, wird in ein starkes Magnetfeld gebracht.

Während der Untersuchung (ca. ½ Dauer) wird das Gewebe zur Aussendung von messbaren Signalen angeregt. Diese Signale werden unter zu Hilfenahme eines Computers zu lesbaren Bildern verarbeitet.
Patienten mit Herzschrittmachern und Patienten, die Metall im Körper haben, z.B. Gefäßklammern nach Gefäßoperationen oder künstliche Herklappen aus Metall, müssen dies vorher ankündigen. Unser Ärzteteam entscheidet dann im Gespräch mit dem Patienten, ob diese Untersuchungsmethode individuell geeignet ist.

Aus kassenrechtlichen Gründen ist bei uns nur eine Untersuchung von Privatpatienten und Selbstzahlern möglich.

pedographie dynamischEinlagenabdrücke werden von uns standardmäßig im Stehen abgenommen, so dass nach Schaumstoff bzw. Gipsabdruck eine speziell angefertigte Einlage paßgenau und individuell für jeden Fuß entsteht. Hierdurch können herkömmliche Spreizfußbeschwerden bei Überlastungssyndromen am Fuß schmerzlindernd und fußgewölbestützend behandelt werden.

Indikationen zur Einlagenversorgung:

1. Knick-Senk-Spreizfuß
2. Hallux valgus und Hammerzehenbildung
3. Fersensporn
4. Beinlängendifferenzen

Überlastungssyndrome bei Freizeit- und Leistungssportlern

Bei besonderen Problemfällen steht uns als weiteres Verfahren die Pedographie zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um ein neues Untersuchungsverfahren, bei dem mit Messsohlen am Fuß die Belastung der Fußsohlen im Gehen computergestützt gemessen werden. Die Auswertung erfolgt anschließend am Computer. Diese Messergebnisse werden dann für die individuelle Fertigung Ihrer Einlage bzw. Schuhzurichtung verwendet.

Ganz wichtig ist die Pedographie bei:

1. Problemfüßen Rheumatischer Fuß Zustand nach Fußoperationen
2. Fußbeschwerden im Rahmen von Diabetes mellitus
3. Freizeit- und Leistungssportlern

Die herkömmliche Einlagenversorgung wird von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Pedographie ist keine kassenärztliche Leistung.

Weitere Informationen hier:

KnochendichtemessungKnochen haben, wie jedes Organ im menschlichen Körper, einen eigenen Stoffwechsel. Sie können sich in Dichte und Form an die Beanspruchung anpassen sowie Risse und Brüche beheben.

Im Knochenstoffwechsel sind zwei verschiedene “Baukolonnen” aktiv, die beide für den Körper wichtig sind. Es gibt die für den natürlichen Abbau von Knochensubstanz spezialisierten Zellen, die man Osteoklasten nennt. Sie legen sich an die mikroskopisch kleinen Knochenverstrebungen und bauen Knochensubstanz ab. Ein zweiter “Bautrupp” – die Osteoblasten – sind für den Knochenaufbau zuständig.

osteoporose    Osteoporose

Liegt nun eine Osteoporose vor, so ist das Gleichgewicht von Abbau und Aufbau gestört. Die abbauenden Kräfte nehmen überhand. Das Ergebnis: mit der Zeit wird die tragende Mikrostruktur im Knochen dünner, schwächer oder sogar lückenhaft, die Gesamtknochenmasse nimmt ab (s.o. unteres Bild).

osteowirbelKnochenbrüche bei leichten Unfällen sind ein Zeichen dafür, dass eine Osteoporose vorliegen könnte. Für die Osteoporose typisch sind Wirbelkörperbrüche (siehe Bild rechts, rot gezeichnet). Als Ursache werden Anheben von Lasten, Abrutschen von einer Stufe, Ausrutschen u.ä. angegeben.

Ein Zusammensintern von Wirbelkörpern kann auch schleichend und fast schmerzlos erfolgen. Typisch ist auch die Abnahme der Körpergröße von mehr als 3-4 cm (siehe Bild Mitte unten), sowie Brüche des Oberschenkelhalses (besonders typisch für ältere Menschen). Rippenbrüche können beim Husten entstehen, osteoporosetypische Handgelenksbrüche durch Abstützen bei einem häuslichen Sturz.
Frauen leiden häufiger an Osteoporose als Männer, da mit den Wechseljahren die Östrogene als ein Schutzfaktor des Knochens ausfallen.

Osteodensitometrie

Der für die Osteoporose charakteristische Knochenschwund kann beim Menschen durch die sogenannte Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) festgestellt werden.

osteoskelettDie Osteodensitometrie ist das einzige wissenschaftlich anerkannte Verfahren, das frühzeitig eine Verminderung der Knochendichte erkennen lässt, bevor die für die Osteoporose charakteristischen Komplikationen, die Knochenbrüche, aufgetreten sind.

Eine erniedrigte Knochendichte bedeutet nicht automatisch eine Osteoporose, aber ein dringender Grund für eine sorgfältige Untersuchung.

Dies hat praktische Konsequenzen:

Eine Osteoporose kann um so erfolgreicher therapiert werden, je früher die Behandlung begonnen wird!

Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde die Osteoporose in die Liste der weltweit zehn bedeutendsten Krankheiten
aufgenommen. In Deutschland leiden bereits ca. 5-7 Millionen Menschen an Osteoporose.

DXA-Messung

Bei der Knochendichtemessung vergleicht der Facharzt Ihre Knochenstruktur mit der Norm von Personen Ihres Alters und Ihrer Konstellation. Die Zwei-Spektren-Röntgenabsorption (DXA) misst die Knochendichte im Bereich der Lendenwirbelsäule (L1-L4) und am Oberschenkelhalsknochen. Ganzkörper-Messungen sind ebenfalls möglich.
Im Gegensatz zu anderen Messmethoden (z.B. Ultraschall) ist die Reproduzierbarkeit und diagnostische Aussagekraft sehr hoch. Die DXA-Messung an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals entspricht dem heutigen “Gold-Standard”.

Kooperationen

Kontakt

orthozentrum 26
Kaiserdamm 26
14057 Berlin

Tel.: 030 308 30 67 0
Fax: 030 308 30 67 10
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sprechzeiten:
Mo bis Fr        8.30 – 13.00 Uhr
Mo bis Do     15.00 – 18.00 Uhr

 

Referenzen Sport

© 2001–2016 Orthozentrum26  ·  Kaiserdamm 26  ·  14057 Berlin  ·  T. 030 308 30 67 0  ·  F. 030 308 30 67 10  ·  Sprechstunde: Mo bis Fr 8.30-13 Uhr ·  Mo bis Do 15-18 Uhr  ·  Impressum · Datenschutzerklärung

Zum Seitenanfang