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Spezielle orthopaedische SchmerztherapieDefinition

Schmerz ist eine unangenehme, sensorische und gefühlsmäßige Erfahrung, die mit akuter oder potentieller Gewebeschädigung
einhergeht. Das Wort Schmerz kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet soviel wie schrecklich, grässlich, quälend.

Geschichte

Die frühesten kulturellen Zeugnisse über Schmerzen und ihre Behandlung sind Beschreibungen von Kopfschmerzen aus Mesopotamien, 4000 v.Chr. und aus einer Tempelinschrift in Theben, Ägypten, ca. 2500 v.Chr. Aus der Idee, dass Dämonen in den Körper eindringen, hat sich der Zusammenhang Sünde=Strafe durch Schmerzen entwickelt. In Europa hat der Franzose Rene Descartes erst 1662 die 1. anatomische Studie (“de homine”) zur Schmerzbehandlung durchgeführt. Jedoch erst mit der Entdeckung der Lokalanästhetika (Carl Koller, 1884) und des Morphins (Friedrich Wilhelm Sertümer, 1817) wurde der Durchbruch in der Behandlung gegen den Schmerz geschafft.

soa-skelettAnamnese

Die eigentliche Schmerzgeschichte beinhaltet Fragen nach dem Schmerzort, der Zeit des Auftretens, der zeitlichen Dauer sowie der Schmerzart und der Intensität. Auch den sozialen Aspekten kommt eine besondere Bedeutung zu. Sowohl körperliche, als auch seelische Belastungen haben einen wesentlichen Anteil am Schmerzgeschehen. Oftmals ist deshalb auch eine Überweisung zu einem Neurologen oder Psychotherapeuten notwendig!

Schmerztypen

Die Schmerzerfahrung ist immer subjektiv und emotional. Man unterscheidet den akuten Schmerz, der eine biologische Warnfunktion des Körpers darstellt, sowie den chronischen Schmerz. Letzterer ist ein sinnloser Schmerz ohne Funktion. Es gilt, diesen rechtzeitig zu bekämpfen, um die Ausbildung eines sogenannten “Schmerzgedächtnis” zu verhindern. Der chronisch Schmerzkranke bedarf aufgrund der Komplexität der Erkrankung einer interdisziplinären Betreuung, d.h. auch andere Fachbereiche, wie z.B. Neurochirurgen, HNO-Ärzte, Gynäkologen, Urologen werden in den Behandlungsprozess eingebunden!

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Erkrankungen. Sie machen ca. 70 % aller Behandlungsfälle aus. Am häufigsten leiden die Patienten unter Beschwerden im Bereich der Hals- oder der Lendenwirbelsäule. Die Ursachen sind oft vielschichtig und nicht nur auf eine organische Störung bzw. anatomische Struktur zurückzuführen. Oft führt darüber hinaus eine Kombination aus falscher Ernährung, Bewegungsmangel, Fehlbelastung und Stress zum quälenden, oft chronischen Rückenschmerz. Vor allem ungünstige Körperhaltungen z.B. durch falsches Sitzen, Stehen, Liegen, stark rückenbelastendes Bewegungsverhalten, unsachgemäßes Bücken, falsches Heben von Lasten sowie eine unterentwickelte Muskulatur führen dazu, dass Rückenleiden an der Spitze der Krankenstandsstatistiken stehen.

Therapiemöglichkeiten:

  • Bewegungstherapie/Sport
  • Krankengymnastik/Massage
  • Triggerpunkt-Infiltrationen
  • Therapeutische Lokalanästhesie (TLA)
  • Paravertebrale Spinalnervenblockaden
  • Lumbale Peridural-, Kaudalanästhesie
  • Plexus-, Sympathikusblockaden
  • Akupunktur
  • Medizinische Laser Therapie (MLT)
  • Manualtherapie/Chiropraxis
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) / Elektrotherapie
  • 3-D-Vektorenschwingung nach Schipke
  • Galileo-Behandlung bei Osteoporose

Medikamente nach WHO-Stufenplan:

Stufe-I: ASS, Paracetamol, NSAR

Stufe-II: schwache Opioide

Stufe-III: starke Opioide

Neuroleptika, Psychopharmaka

Folgende Krankheitsbilder können behandelt werden:

  • Kopfschmerzen (Migräne, Spannungskopfschmerzen, etc.)
  • Bandscheiben-Schmerzen (Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule)
  • Osteoporose-Schmerzen (nach Wirbelfraktur, Knochenbruch)
  • Arthrose-Gelenkschmerzen (Hüft-, Knie-, Sprunggelenksarthrose)
  • Nerven-Schmerzsyndrome (Neuralgie, Nervenentzündung)
  • Rheuma (RF-positive & negative Erkrankungen)
  • Weichteilrheumatismus (sogenannte Fibromyalgie-Syndrom)
  • Komplexe regionale Syndrome (Algodystrophie – Morbus Sudeck)
  • Postoperative Schmerzen (operierte Wirbelsäulen-Syndrome, Stumpf- oder Phantomschmerzen)

Kooperationen

Kontakt

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Fax: 030 308 30 67 10
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Sprechzeiten:
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Mo bis Do     15.00 – 18.00 Uhr

 

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